Mit den Überschüssen von Deutschland geht ein Licht auf finanziert das Netzwerk für eine bessere Welt die Regional medical and social development foundation Ho-Hoe in Ghana, Westafrika. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem ein Gesundheitszentrum und ein Waisenhaus mit Schule aufgebaut und betrieben, so dass vielen Menschen, die unter der Armutsgrenze leben müssen wenigstens eine angemessene Schulbildung und Gesundheitsversorgung zuteil wird.
Ghana gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Mit einem Brutto-Inlandseinkommen von 512$ pro Kopf lag es 2005 auf Platz 148. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 57 Jahren und damit 22 Jahre unter der in Deutschland. Von 1000 Kindern sterben jährlich 112 und damit 22x so viele wie in Deutschland. Für die ärmere Bevölkerung ist ein Besuch eines Arztes oder der Schule unerschwinglich, so dass immer noch viele Menschen Analphabeten sind und an Krankheiten leiden oder sterben, die vermeidbar oder heilbar wären wie Malaria und Tuberkulose. Hunderttausende erblinden an Vitamin-A-Mangel, Onchozerkose (Flußblindheit) und Katarakt (Grauer Star) obwohl preiswerte und effiziente Therapien zur Verfügung stünden.
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