Während bei Kompakt-Leuchtstofflampen die gesamte Elektronik in die Energiesparlampen integriert ist, benötigen Stecksockellampen Vorschaltgeräte, die in den Lampenfassungen installiert sind. Die unterschiedlichen Vorschaltgeräte werden kurz mit Vor- und Nachteilen vorgestellt:
elektronische Vorschaltgeräte (EVG)
- Betriebsfrequenzbereich ³ 30 kHz betrieben
- hohe Energieeffizienz
- gesteigerte Lichtausbeute
- bis zu 30% geringere Leistungsaufnahme gegenüber KVG
- mehr als 50% längere Lampenlebensdauer gegenüber KVG/VVG
- flackerfreie/flimmerfreie Zündung
- angenehmes Licht ohne Stroboskopeffekte
- kein Blinken defekter Lampen durch Sicherheitsabschaltung
- automatische Wiedereinschaltung nach Lampenwechsel
- geräuschfrei, kein Brummen
- Einsatz in Notbeleuchtungsanlagen gem. VDE 0108 möglich
- mit Dimmertechnologie erhältlich
konventionelle Vorschaltgeräte (KVG)
- ein mit Kupferdraht umwickelter Eisenkern dient als induktiver Widerstand
- starke Leistungsverluste
- hohe Wärmeentwicklung
- erhältlich in drei Varianten: Glimmstarter, starterloser Betrieb, mit Temperaturbegrenzung
- für die Zukunft ist ein Zulassungsverbot konventioneller Vorschaltgeräte zu erwarten
verlustarme Vorschaltgeräte (VVG)
- ähnlicher Aufbau wie konventionelle Vorschaltgeräte, aber Einsatz besserer Legierungen und grösserer Eisenpakete
- geringere Verlustleistung als KVG
- grössere Abmessungen und höheres Gewicht als KVG
Grundsätzlich gilt: Die Stecksockelleuchte muss zum verwendeten Vorschaltgerät passen.
Stecksockellampen finden Sie durch Klick auf die Schaltfläche:

|